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Ein kleiner Abriss der letzen Jahre. |
Aus dem Bedürfnis heraus endlich unabhängig das zu tun, was im Angestelltenverhältnis blockiert war, habe ich mich entschlossen selbstständig das zu tun, wofür ich mich schon immer interessiert habe:
Die Suche nach individuellen Lösungen für meine Kunden, ästhetischer Formgebung bei der Modellierung funktionsunterstützender Mittel.
In den Bergen Neuseelands habe ich das Gefühl der Freiheit und Unabhängigkeit kennen gelernt, die man nur erfährt, wenn man alleine mit seinem Rucksack über Tage unterwegs ist.
So habe ich 2004 das Unternehmen gewagt und mich im Bereich der Einlagenmanufaktur selbständig gemacht. Schon von Anfang an habe ich mich auf Laufen und Wandern spezialisiert. Da ich immer selbst gerne und viel in den Bergen unterwegs bin, ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad oder auch per Ski, immer geht es um die Bewegung, die Belastung der Gelenke und die Statik.
Von den technischen Möglichkeiten, die der Computer in mein zuvor rein handwerkliches Metier gebracht hat, war ich von Anfang an fasziniert.
So war es naheliegend die Ganganalysen mit Hilfe des Computers eine digitale Grundlage zu geben. Mein Angebot setzt sich nun zusammen aus einer dynamischen Ganganlyse auf einer digitalen Druckmessplatte, dem Scannen der Füße im 3 D Verfahren und dem Maßanfertigen der Einlagen mit Hilfe einer CNC-Fräse. Mein ausgeprägtes Gefühl für Formgebung kann ich beim Modellieren am Bildschirm einfließen lassen. Ergänzt wird die Gesamtbetreuung durch Ganganalysen und Gangschulungen per Video auf dem Laufband sowie auch im Freien. So ist eine Beurteilung und Dokumentation über die Jahre hin gesichert.
Je mehr ich mich mit der Thematik beschäftige, desto wichtiger wird der Bereich der Beratung und die Notwendigkeit der entsprechenden Schuhauswahl. Dies gilt vor allem im Laufsport aber auch im Alltag macht sich dies immer wieder bemerkbar.
Anfangs wurden die Einlagen in Fremdfertigung produziert, das hieß immer für den Kunden lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, verbunden mit dem Aufwand Termine abzusprechen.
Im Juni 2007 habe ich eine gebrauchte DOS basierte CNC-Fräsmaschine erstanden, damit war ich plötzlich wesentlich schneller in der Fertigung trotz der relativ langsamen Arbeitsweise der CNC-Fräse, mit der ich jeweils nur eine Einlage fräsen konnte. Nun war ich vor allem wesentlich flexibler für meine Kunden, was sich auch in der Anzahl der Aufträge widerspiegelte.
Im September 2009 folgte dann der große Schritt in eine Windows gesteuerte CNC-Maschine zu investieren. Somit bin ich seit dem in der Lage paarweise die Einlagen zu fräsen, was eine enorme Erleichterung für mich darstellt. Mit dem erhöhten Auftragsvolumen stieg dann auch permanent der Anteil an Abfall bzw. Schleifstaub. Die Vorgehensweise mit einem Industriesauger einigermaßen staubfrei zu arbeiten wurde immer schwieriger. Somit habe ich erneut investiert und im Jahre 2011 eine zentrale Staubabsaugung installiert. Zeitgleich sind geeignete Schränke für die Lagerhaltung der Ware montiert worden.
Mit der Entwicklung in den letzten Jahren ist somit auch die Fertigungszeit und die direkte Umsetzung der Ergebnisse der Lauf- und Ganganalyse wesentlich direkter und auch für den Kunden einfacher geworden.
Mit der neuen Ausstattung geht's nach den ersten turbulenten Jahren in die nächste Runde für weitere erfolgreiche Jahre mit Ihnen.
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